Speyer, 10.02.2019, von Felix Ritschel

Hilfsorganisationen unterstützen Bundeswehrübung

Das Technische Hilfswerk, mehrere Feuerwehren und die DLRG unterstützen eine großangelegte Übung der Bundeswehr Reservisten im Reffenthal Bei Speyer.

Beim sogenannten Kommandowettkampf "Kalter Marsch" der Bundeswehr trainieren Reservisten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland ihre Einsatzfähigkeit. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in Bruchsal und auf dem Wasserübungsplatz im Reffenthal bei Speyer statt. Das Übungsprogramm auf dem pfälzischen Altrheinarm wurde hierbei von mehreren Hilfsorganisationen unterstützt.

Den Soldatinnen und Soldaten wurden bei Einbrechen der Nacht verschiedene Aufgaben zu unterschiedlichen Themengebieten gestellt. Den Anfang machte das Übersetzen auf eine gegenüberliegende Uferseite per Schlauchboot mit jeweils zwei Insassen. Die besondere Schwierigkeit war allerdings die zwischengelagerte Landzunge, über die das Schlauchboot getragen werden musste. Hierbei wurden die insgesamt 25 Gruppen mit jeweils vier Übungsteilnehmern nicht nur von ihren Kameraden der Bundeswehr kritisch beobachtet, sondern auch durch die ehrenamtlichen Helfer der DLRG aus Oberhausen-Rheinhausen. Diese Übernahmen die Absicherung der übenden Soldatinnen und Soldaten und waren mit ihrem Motorboot und einer Tauchergruppe jederzeit bereit im Ernstfall einzugreifen. Zur besseren Sicht wurde ein Lichtmast durch das THW auf der Landzunge postiert.

Auf der anderen Uferseite angelangt, mussten sich die Übenden der Bundeswehr bis zum Ufer des Rheins über eine mehrere Kilometer lange bewaldete Insel navigieren und das auf Zeit. Hier warteten die Pontonboote des THW Oberhausen-Rheinhausen auf die Kameraden. An einer sogenannten NATO-Rampe nahmen die THW-Helfer die Übungsteilnehmer auf und fuhren sie über den Rhein auf die badische Uferseite. Hierbei war die nicht alltägliche Fahrt bei Nacht auch für die THW-Bootsführer eine willkommene Einsatzübung und ein gutes Training für den Ernstfall. Die Anlegestellen auf beiden Seiten des Stromes wurden hierzu von der Bergungsgruppe des THW Oberhausen-Rheinhausen ausgeleuchtet. Zur Absicherung der nächtlichen Fahrten auf dem Rhein stellten die Feuerwehren Atlußheim und Oberhausen-Rheinhausen mit den Abteilungen Oberhausen und Rheinhausen jeweils eine Bootsmannschaft bereit. Mit ihren Rettungsbooten stellten sie jeweils stromaufwärts und stromabwärts einen Beobachtungsposten sowie einen Rettungstrupp für eventuelle Notfälle bereit. Hierfür hielten sich Kameraden in Überlebensanzügen auf den Booten bereit, um notfalls über Bord gegangene Personen retten zu können. Auf der anderen Rheinseite angekommen traten die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten dann einen zwölf Kilometer langen Marsch auf Zeit an.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Altlußheim und Oberhausen-Rheinhausen mit den Abteilungen Oberhausen und Rheinhausen sowie der DLRG Oberhausen-Rheinhausen für Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei dieser Übung.

 

 


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