Zahlreiche Gäste fanden am vergangenen Wochenende den Weg in die Rheinhäuser Tullahalle, um gemeinsam die Winterfeier des Technischen Hilfswerks Oberhausen-Rheinhausen zu begehen. Neben den aktiven Helferinnen und Helfern waren auch viele Mitglieder der THW-Jugend mit ihren Eltern sowie zahlreiche Althelfer vertreten.
Erstmals führte in diesem Jahr Helfer Sebastian Moos als Moderator durch den Abend. Er begrüßte die Anwesenden herzlich und bat als ersten Redner Ortsbeauftragten Andreas Horn auf die Bühne. Dieser hob in seiner Ansprache das große Engagement aller Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes hervor und ließ das vergangene Jahr mit seinen vielen geleisteten Stunden Revue passieren. Besonderen Dank richtete er an die Angehörigen, die das Ehrenamt ihrer Liebsten mit Verständnis und Unterstützung begleiten.
Mit einem Zitat des Ortsbürgermeisters – „Oberhausen-Rheinhausen lebt von seinen Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren.“ – leitete der Moderator zum nächsten Programmpunkt über. Manuel Scholl überbrachte die Grüße der Gemeinde, hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor und dankte dem THW für seinen verlässlichen Einsatz in der Gemeinde.
Als Vertreter der THW-Regionalstelle Karlsruhe sprach anschließend Thorsten Haag. Er betonte die Bedeutung der sogenannten „Zivilschutztüchtigkeit“ und erläuterte, welche positiven Auswirkungen die neuen Bundesmittel für den Zivilschutz auf die Ausstattung des Ortsverbandes haben werden. Dabei machte er deutlich, dass engagierte und gut ausgebildete Helferinnen und Helfer die eigentliche Basis jeder erfolgreichen Arbeit seien. Im Rahmen dieses Programmpunkts durfte er mehrere Ehrungen vornehmen:
Für besondere Einsatzbereitschaft und Engagement erhielten Marissa Ripplinger, Philip Unser, Lukas Fessler, Sebastian Moos und Fabian Gleichauf das Helferzeichen in Gold. Lukas Zimmer wurde für seine zehnjährige Mitgliedschaft im THW ausgezeichnet.
Den Abschluss des Redenteils gestaltete Landeshelfersprecher Michael Hambsch, der in seiner Rede darauf hinwies, dass der Zivilschutz in den vergangenen Jahrzehnten zwar zu wenig Beachtung gefunden habe, das THW aber nie aufgehört habe, in diesem Bereich aktiv zu bleiben. Die aktuelle Herausforderung, wieder „zivilschutztüchtig“ zu werden, bezeichnete er als realistische und lösbare Aufgabe – man müsse lediglich „einige Stellschrauben drehen“.
Anschließend folgte der traditionelle Jahresrückblick. Zunächst stellte sich die neue Jugendbeauftragte Julia Fessler vor und erläuterte ihre Vorhaben: Sie möchte das Leistungsabzeichen wieder stärker in den Fokus rücken und eine kontinuierliche Ausbildung gewährleisten. Danach führten die beiden Junghelfer Lukas und Marlen unterhaltsam durch das ereignisreiche Jugendjahr 2025.
Den Rückblick der aktiven Helfer präsentierten Philip Unser und Sebastian Moos. Sie erinnerten an Einsätze und Übungen des vergangenen Jahres – unter anderem an den fordernden Einsatz nach einer Gasexplosion in Stutensee-Spöck, an die dreitägige Übung des Nachbarortsverbandes Waghäusel sowie an die große Jubiläumsübung mit Brückenschlag des OV Haßmersheim zum 75-jährigen Bestehen des THW.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein klang der Abend in geselliger Atmosphäre aus. Ein herzlicher Dank gilt der Feuerwehr Oberhausen-Rheinhausen, die die Bewirtung übernahm, sowie Felix Schneider aus Rheinsheim, der mit seinem FXL Party Menüservice kulinarisch überzeugte.

