Karlsruhe, 18.11.2017, von Felix Ritschel

Stabsrahmenübung 2017 der Führungsstäbe

Gemeinsame Übung der Hilfsorganisationen aus dem Raum Karlsruhe.

Bild: Christian Biesinger

Karlsruhe - Am  Samstag,  den  18.11.2017 um  8:30  Uhr  begann  die Stabsrahmenübung  der  Führungsstäbe  der  Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe in den Räumlichkeiten   der   neuen Integrieren   Leitstelle. Bei der Übung ging es für die verschiedenen Hilfsorganisationen, die neben der Feuerwehr ebenso vertreten waren um konkrete Prozessabläufe bei verschiedenen, bereits am Vortag vorbereiteten Einsatzszenarien. Wichtig war hierbei vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen. Die  Vorgaben  des hierbei verwendeten Drehbuches  wurden einfach von den Szenarien der  am  Vortag  stattgefundenen Verwaltungsstabübung übernommen, ergänzt und  für  den  Führungsstab  heruntergebrochen. Bei  der  Übung  kam  es  darauf an,  dass  der  Stab  soweit  es möglich  war,  als  Unterstützung für  die  Führungshäuser  fungieren  sollte.  Nicht  immer  war  dies möglich, sodass auch Entscheidungen  innerhalb  des  Führungsstabes  getroffen  werden  mussten, beispielsweise bei der Anforderung von Ausstattung und sonstigem Material von anderen Hilfsorganisationen. Als Spezialfall kam die Anforderung der Bundeswehr hinzu, wobei sich die Frage stellte, ob die Einheiten unterstellt werden sollen oder autark arbeiten. Es wurde auch so eingespielt, dass die Übenden immer wieder Lagemeldungen  an den Verwaltungsstab weitergeben mussten. Dabei war ein Szenario, dass die gesamte Trinkwasserversorgung einer Ortschaft ausgefallen war und diese nun durch eine Hilfsorganisation wieder zum Laufen gebracht werden musste. Stromausfälle   führten   dazu, dass  Alten-Pflegeheime  ohne Elektrizität ausharren mussten und auf  der  Insel  Rott kam es dazu, dass eine Gruppe von  70  Personen  eingeschlossen wurde. Die Übungsteilnehmer entschlossen sich aufgrund einer Vorhandenen Anlegestelle die MS Karlsruhe zur Evakuierung der Personengruppe einzusetzen. Dabei zeigte sich wie wichtig die Vernetzung der Einsatzkräfte untereinander ist. Neben den Einsatzszenarien ging es bei der Übung auch um administrative Aufgaben, wie die Erstellung von Dienstplänen oder der Versorgung des Stabes mit Verpflegung. Das Resümee am Ende der  Übung  war,  immer  wieder Üben,  Üben,  Üben,  damit  alle Hilfsorganisationen  in  einem Führungsstab  in  ihrer  Arbeit harmonisch  und  Zielorientiert zum  Wohle  der  Bevölkerung ihre  wichtige  Arbeit  erledigen können.

Aus dem Ortsverband Oberhausen-Rheinhausen nahmen zwei Helfer an der Übung teil.


  • Bild: Christian Biesinger

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