Oberhausen-Rheinhausen, 15.12.2018, von Felix Ritschel

Einsatzübung zum Jahresabschluss

Zahlreiche Einsatzstellen nach Erdbeben beschäftigen die Helfer des THW Oberhausen-Rheinhausen bei der letzten Übung des Technischen Zuges in diesem Jahr.

An gleich drei Einsatzstellen wurden die Helfer des THW Oberhausen-Rheinhausen bei der letzten Übung des Jahres gefordert. Ein Erdbeben hatte weite Teile der Region verwüstet und die immer neuen Einsatzaufgaben hätten an diesem Tag nicht unterschiedlicher sein können. Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf der Personenrettung unter verschiedenen Bedingungen an unterschiedlichen Örtlichkeiten. So erhielten die Helfer etwa am Wasserwerk, am Schanzengraben und am Wagbach beim Kieswerk Krieger diverse Aufgaben, die parallel bearbeitet werden mussten.

Bereits an der ersten Einsatzstelle ging es um die Suche von fünf vermissten Personen. Auf dem Gelände des Wasserwerkes zwischen Oberhausen-Rheinhausen und Philippsburg wurden hierfür mehrere Übungspuppen platziert. Mehrere Trupps entdeckten bei der Erkundung zwei leicht verletzte Personen im angrenzenden Wald, zwei schwer verletzte Mitarbeiter der Gemeinde innerhalb des Kellers der angrenzenden Gebäude und einen Arbeiter, der durch das Erdbeben von einem Baugerüst auf ein Silo abstürzte. Mit verschiedenen Rettungsmethoden, wie beispielsweise einem Leiterhebel, war eine schnelle Rettung gefahrlos möglich. Die weitreichenden Kellergänge wurden für die Rettung ausgeleuchtet und gesichert. Parallel erhielt ein Teil der Einheiten bereits den Auftrag zum Pumpwerk Schanzengraben abzurücken, da hier weitere verletzte Personen vermutet wurden. Mehrere abgestürzte Personen galt es dabei, so schonend wie möglich zu retten. Besondere Schwierigkeit waren hier die engen räumlichen Verhältnisse, die die Rettungsmaßnahmen zusätzlich erschwerten. Weitere Einheiten bearbeiteten zur gleichen Zeit eine Aufgabe an der Mündung des Wagbachs beim Rhein. Hier ging es darum, mehrere Personen aus dem Wasser zu retten.

Bei der Übung nahm auch die Koordination aller Einheiten durch den Zugtrupp eine entscheidende Rolle ein. Tobias Haag, der an diesem Tag die Rolle des Zugführers ausfüllte, zeigte sich im Anschluss mit der Arbeit seiner Helfer zufrieden. Ein gemeinsames Abendessen in der Unterkunft bildete das Ende der Einsatzübung.

 

 


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